Erhöhter Eiweissbedarf für ihre Muskeln - Marathon Ernährungscoach Teil 13

Die drei Phasen der Regeneration

2. Phase: Erhöhter Eiweißbedarf für Ihre Muskeln!

Der Eiweißbedarf entsteht, weil bei Wettkampfbelastung in der feinen Muskulatur dünne Eiweissfäden verletzt, richtig „abgeschabt“ und ins Blut abgeschwemmt werden. Diese kleinsten Verletzungen muss der Körper reparieren und dazu benötigt er eine extra Portion Proteine!

Unser Tipp für diese Phase ist der neue Peeroton Recovery Shake. Das sollte im Zeitraum zwischen 3 bis 24 Stunden nach der Belastung geschehen. Wenn man die Muskel stark spürt eventuell auch am folgenden Tag wiederholen. Ideal dafür sind der neue Recovery Shake, sollte als Shake in den ersten Stunden nach dem Ziel eingenommen werden sollte.

Open Window Phase

In diese Reparaturphase der Tage nach dem Wettkampf fällt auch die "open window-Phase" nach sportlicher Belastung. Tatsache ist, dass unser Immunsystem nach einer intensiven sportlichen Belastung durch einen Abbau von wiessen Blutkörperchen (Leukozyten) bis zu 72 Stunden geschwächt ist.

Die durch die Belastung abgeschabten Eiweißpartikel beschäftigen die Abwehrstoffe im Blut. Das Immunsystem kann Viren und Bakterien daher nicht effektiv bekämpfen wie sonst. Mit Spurenelementen und den richtigen Vitaminen, wie sie im Mineral Vitamin Drink enthalten sind, kann und soll man auch zusätzlich die Immunabwehr des Körpers in der Regenerationsphase unterstützen.

Ein zweite Dosis des Recovery Shakes sollte auch am Tag nach dem Marathon unbedingt am Speiseplan stehen. In der Folge sollte ein Eiweiß-Shake nach längeren Belastungen zur Trainingsroutine gehören!

Unser Immunsystem lässt nach großen körperlichen Anstrengungen Infektionserreger wie durch ein „offenes Fenster“ eindringen. Gerade in der kalten Jahreszeit benötigen Sportler daher intelligente Strategien, um Erkältungen zu vermeiden und ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Mit einer unglaublichen Leistung als Schlussläuferin holte Biathletin Magdalena Neuner bei der Weltmeisterschaft 2011 in Russland Staffel-Gold. Die körperliche Anstrengung beschrieb sie anschließend mit den Worten: „Ich habe beim Laufen geschrien, weil es so weh tat.“ Insgesamt gewann die Athletin aus Bayern bei dieser WM drei Goldmedaillen.

Nur sechs Tage später musste Neuner beim Weltcupfinale in Oslo einen entscheidenden Wettbewerb wegen Erkältung absagen. Starker Husten und Schnupfen verhinderten die Teilnahme am Verfolgungsrennen und machten ihre letzte Chance auf den Gesamtsieg zunichte. Dieses Beispiel ist typisch für den gefürchteten Open-Window-Effekt, bei dem nach einer intensiven sportlichen Leistung eine Phase folgt, in der der Körper besonders anfällig für Krankheiten ist. Die Titelkämpfe bei der WM hatten das Immunsystem von Magdalena Neuner offensichtlich so geschwächt, dass es den Ausbruch eines Infekts nicht mehr verhindern konnte.