Peeroton-Experten raten bei 30 Grad doppelt so viel trinken

Bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad sollte man viel trinken - das ist nichts Neues. Aber wie viel Flüssigkeit braucht der Körper im Sommer wirklich? Der Sport- und Ernährungswissenschaftler Manfred Lamprecht, Mitglied des Peeroton-Expertenbeirats, verweist dazu auf eine Empfehlung des Institutes of Medicine. 

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Demnach beträgt der Wasserbedarf pro Tag für Menschen mit sitzender Tätigkeit bei einer Tagestemperatur von 10 Grad rund zwei Liter. Bei einer Tagestemperatur von 30 Grad steigert sich dieser Bedarf auf vier Liter, bei 35 Grad auf sechs Liter. Wer körperlich hart arbeitet oder intensiv Sport betreibt, hat natürlich einen umso höheren Flüssigkeitsbedarf. Der Wasserverlust erfolgt in erster Linie durch die Haut und Schleimhäute. Der unbemerkte Wasserverlust beträgt pro Tag zwischen 0,6 und 2,3 Liter Schweiß. Bei Sport oder Hitze können solche Werte schon pro Stunde produziert werden.

"Erwachsene im Alter von 19 bis 30 Jahren haben einen durchschnittlichen Wasserbedarf von 2,7 bis 3,7 Liter pro Tag", schreibt Sportwissenschaftler und Mitglied des Peeroton-Expertenbeirats, Manfred Lamprecht im Lehrbuch der Sporternährung. Dieser Bedarf wird in der Regel zu rund 80 Prozent über Getränke und zu rund 20 Prozent aus der Nahrung, also dem Wasseranteil von Obst und Gemüse, Fleisch Fisch, Brot und trockene Lebensmittel gedeckt. Der Flüssigkeitsbedarf steigt um das bis zu sechsfache bei höheren Temperaturen und erhöhter Schweißproduktion durch Anstrengung. Beim Sport ist neben dem absoluten Bedarf auch die Zusammensetzung (Elektrolyte und Kohlenhydrate) der Getränke wichtig.

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Wird der Körper nicht ausreichend mit Wasser versorgt, treten Erschöpfungserscheinungen auf und der Mund trocknet aus. Die fehlenden Salze und Spurenelemente können in weiterer Folge zu starken Kopfschmerzen und sogar Übelkeit führen. Im Sport führt zu wenig Flüssigkeitszufuhr vor allem zu einer deutlichen Leistungsminderung.

Wie sehr die Leistungsfähigkeit im Sport von Temperaturen abhängig ist, zeigt eine im Lehrbuch der Sporternährung angeführte Studie unter kontrollierten Laborbedingungen (Galloway SDR, Shirreffs SM, Leiper JB, Maughan RJ, Exercise in the heat: factors limiting exercise capacity and methods for improving heat tolerance. Sport Exercise and Injury 1997.). Bereits bei 21 Grad Celsius kann sich die Ausdauerleistung um fast zehn Prozent verglichen mit 11 Grad Celsius reduzieren. Bei 11 Grad trat die Erschöpfung nach 92 Minuten ein, bei 21 Grad nach 83 Minuten und bei 30 Grad nach 51 Minuten. Im Vergleich mit 11 Grad Celsius entspricht das einer Reduktion der Leistung um rund 45 Prozent.

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Umso wichtiger ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr beim Sport im Sommer zu achten. "Trinken ist die Basis jeder Leistungsfähigkeit und jeden Erfolgs. Wer denkt, der trinkt und wer trinkt, der denkt", sagt dazu der Vorsitzende des Peeroton-Expertenbeirats, Werner Schwarz. 

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Gesund trinken schützt und stärkt

In Kombination mit ausreichender Wasserversorgung können die Peeroton MVD- Mineral Vitamin Drinks, die Immun-Aktiv Manager, ihre volle Wirkung entfalten - vom Immunsystemaufbau, der Regulierung des Elektrolythaushaltes bis hin zur Konzentrationssteigerung, egal ob beim Sport oder im Alltag. Und damit das Trinken immer abwechslungsreich bleibt, hat Peeroton mit dem hypotonen* MVD-Mineral Vitamin Drink, das Getränkepulver mit wenig Kalorien, sowie mit dem Elektrolyt Drink, der alle wichtigen Elektrolyte enthält, über 10 erfrischende Geschmacksrichtungen im Angebot. Im Sommer und Winter gibt es zusätzlich noch jeweils saisonale Geschmacksrichtungen. Dieses Jahr erstmals Eistee und wieder die Sorte Cola Zitrone.

Für die ganz speziellen Profis kann man noch die Pulver untereinander mischen und sich so den selbst kreierten Drink gestalten. Und wenn jemand noch mehr Kalorien braucht, da er länger als eine Stunde aktiv ist, kann man den MVD mit dem CARBO + Plus mit zusätzlicher Energie ergänzen.

 

*Was sind hypotone Getränke?

Die Aufnahmegeschwindigkeit von Getränken wurde in vielen Studien direkt gemessen. Diese kamen schon 1999 zum Schluss, dass hypotonische Getränke eine raschere Wasseraufnahme im Dünndarm bewirken als isotonische Getränke. Konkret: Ein Getränk mit einer Osmolalität von 200-250 mmol/kg wird im Dünndarm schneller aufgenommen als ein isotonisches Getränk. (Isotonisch wie das Blut wäre ein Wert von rund 280 mmol/kg.) Hypertonische Getränke ab rund 300 mmol/kg werden noch langsamer aufgenommen.Somit sind nicht isotonische, sondern hypotonische Getränke ideal für den Sport. Seit dem 1. Mai 2017 ist diese Erkenntnis auch in die Gesetzgebung für Lebensmittel eingeflossen: Getränke mit weniger als 260 mmol/L dürfen als hypotonisch bezeichnet werden.